|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
Hier erfahrt ihr nun alles Wissenswerte über mein Leben in den USA. Ganz unten auf der Seite gibt es ein Kommentarfeld, nutzt dieses bitte fleissig und schreibt mir Kommentare zu den einzelnen News und auch, wenn ihr Fragen habt, was mein Leben hier drüben betrifft. Ich freue mich da immer drüber und werde es weitestgehenst beantworten.
Viel Spaß beim Lesen!!!
Washington DC
Milena am 30.06.2008 um 19:29 (UTC) | | | Halli hallo liebe Leute!
Ich war ja, wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, dieses Wochenende in Washington DC. Und allgemein: es war sehr gut!
Die Stadt ist ganz schön, aber meiner Meinung nach nichts gegen New York…. Immerhin, es ist sauber (das ist das, was einem als New Yorker als erstes auffällt :-P ) und die Subway (ach nein, es heißt „Metro“ in DC) ist zivilisierter als in NY. Aber ich finde NY trotzdem besser :-P
Ansonsten was wirklich nervt ist, dass DC von den Öffnungszeiten der Läden her ein Provinzloch ist. Samstagabend um 6 Uhr war alles dicht!!! Wie soll man denn da um 8 Uhr sein Dinner zu essen bekommen?!? Ich habe dann zum Glück noch irgendwo einen offenen McD gefunden, aber eigentlich ist das nicht so meine Vorstellungen von einem vernünftigen Dinner.
Na ja, aber abgesehen davon ist die Stadt wirklich ganz nett, wenn ich auch froh bin, für einen längeren Zeitraum in NY und nicht DC gelandet zu sein!
Ansonsten, was echt ätzend war, war das Wetter dieses Wochenende. In DC war es schwül und heiß, über 30°C und ich hatte nur eine Jeans dabei. Die habe ich dann hochgekrempelt und bin dann in Flip-Flops herumgelaufen, aber ich habe dennoch geschwitzt wie nichts Gutes. Aber dazu komme ich später eventuell auch noch mehr, gibt noch ein paar Stories…
So, jetzt mal der Reihe nach, der Überblick ist fertig.
Am Samstag bin ich um halb 6 aufgestanden, habe gepackt und mich fertig gemacht (ja ja, ich verschiebe das packen gerne auf die letzte Minute…).
Gegen viertel nach 6 war ich dann in der Küche und habe mir meine Bagel geschmiert und gefrühstückt, da kam die Kleine total verpennt angetorkelt und meinte, sie könne oder wolle nicht mehr einschlafen und wolle aber auch aus ihrem Zimmer raus, damit sie die Große nicht weckt. Da sie aber so aussah, als würde sie gleich im stehen wieder einschlafen habe ich sie rigoros in ihr Zimmer geschickt und dann auch erstmal nichts mehr gehört. Bis ca. 20 Minuten später, da waren dann beide Mädels wach und munter. Es war der Geburtstag der Großen und darum habe ich ihr dann ihr Geburtstagsgeschenk schon gegeben und bin dann auch los, mit dem Bus runter nach Midtown, wo mich mein DC Bus aufsammeln sollte.
Aus irgendeinem Grund war ich fast 45 Minuten zu früh da und somit habe ich noch eine Starbucks aufgetrieben (was irgendwie rund um den Herald Square ziemlich schwer ist, aus irgendeinem Grund… sonst sprießen die wie Pilze aus den Hochhäusern, aber da in der Gegend… das habe ich schon öfter gedacht, wenn ich da war!!!).
Na ja, aber mit ein wenig suchen habe ich einen gefunden, einen Kaffee getrunken und dann noch eine viertel Stunde an der Bushaltestelle gewartet.
Irgendwann kam dann der Bus, ich habe glücklicherweise einen Doppelplatz ganz für mich alleine gehabt und habe mich dann zurückgelehnt und geschlafen, bis wir ca. in Delaware waren. Von da an habe ich aus dem Fenster gestarrt und mir Delaware, Maryland (mit Baltimore, da haben wir schon ein paar Leute abgeladen) und dann am Ende auch DC aus dem Bus angeguckt.
In DC in Chinatown angekommen, habe ich gleich auf der anderen Straßenseite eine Subwaystation gesehen und bin da rein und nach Arlington gefahren (also war ich auch in Virginia!!!) und habe mir dort das Pentagon „angeguckt“.
Das Problem ist, dass man dort, wenn man aus der Subway steigt direkt davor steht und somit nur ne große gelblich-bräunliche Wand anstarrt. Die 5-eckige Form kann man ja nur aus der Luft angucken. Kurz gesagt, da gab es eigentlich nichts zu sehen und man durfte keine Fotos machen, also bin ich nach 10 Minuten wieder runter in die Metro und einen Station zurück gefahren, zum Arlington National Cemetary.
Das ist der Friedhof, wo die Staatsbegräbnisse sind, da sind einige Präsidenten begraben, Soldaten, all solche eben. Man kennt den auch aus Filmen oder Fernsehen teilweise, das sind alles so schnur gerade Gräberreihen mit immer den genau gleichen, weißen Grabsteinen darauf.
Wie ich am Anfang ja schon erwähnt hatte, war es verdammt heiß und ich hatte noch meinen dicken Rucksack und meine Tasche dabei. Der Friedhof ist nicht so schattig (es gibt ein paar Bäume, aber nicht zu viele) und darum habe ich wie blöde geschwitzt, nur auf dem kurzen Weg von der Subway zum Eingang und Visitor Center.
Der Friedhof ist mehr ne Touristenattraktion, als ein Friedhof, darum haben die dort halt ihr – Gott sei dank – klimatisiertes Haus mit Toiletten, Information, Museumsstore und Waterfountains.
Ich habe mich dann da erstmal frisch gemacht und mir eine Karte geholt und habe dann entschlossen, nur zum nächsten berühmten Punkt zu laufen, welcher dann das Grab von JF Kennedy war. Gut, gesagt, getan, ich war da, habe rumgeguckt und bin wieder gegangen, da gab es jetzt nicht so viel zu sehen, eine abgesperrte Area und ein Stein mit Aufschrift im Boden in der Mitte davon, viiiiiiiiiiiiiiiiiele Touristen und Hitze. Aber das ganze liegt etwas erhöht auf einem Hügel (nicht gut, in der prallen Mittagssonne da rauf zu laufen ;-) ) und man hatte einen ganz guten Blick in die Umgebung, also habe ich ein paar Fotos gemacht.
Danach bin ich dann so schnell es ging wieder zurück zum Visitorcenter. Mein Shirt war vollkommen durchgeschwitzt, vor allem am Rücken mit dem Rucksack und ich habe mich dann da erstmal etwas frisch gemacht und bin dann zurück zur Metro und in Richtung Hostel gefahren.
Es war aber immer noch zu früh um im Hostel einchecken zu können und darum bin ich dann eine Station „zu früh“ ausgestiegen und bin zufällig bei der Touristen Information gelandet. Da bin ich dann gleich mal rein.
Die Washingtonians haben übrigens den größten Security-Fimmel, den ich bislang erlebt habe, sogar in das Gebäude (das zugegebenermaßen auch noch ein Konferenzcenter beherbergt) musste ich meinen Rucksack und Tasche durchleuchten lassen, mich identifizieren (Pass vorzeigen) und durch einen Metalldetektor, alles wie am Flughafen. Nun gut, das habe ich gemacht, habe mir dann in der Touristeninfo eine Karte von Washington geholt und bin dann wieder raus und zum White House Visitor Center gegangen.
Das liegt 2 Blocks vom weißen Haus entfernt und ist eine große Halle, wo die eine Ausstellung über das weiße Haus und seine Bewohner haben, sowie ein Cafe und einen Museumsstore und eine Information. Da war ich dann wieder ne Weile drin, vornehmlich weil es klimatisiert war und ich schon wieder wie blöde geschwitzt habe.
Nach dem Visitor Center bin ich dann dem Menschenstrom gefolgt und einmal in weitem Abstand am weißen Haus entlang gelaufen und habe ein Foto durch den Zaun gemacht. Das war dann aber auch schon alles, was man daran sehen konnte. Führungen gibt es auch, die muss man aber ca. 3 Monate vor seinem Besuch beantragen und da habe ich da ja noch gar nicht dran gedacht. Na ja, ich habe es auf jeden Fall jetzt gesehen!
Nachdem ich da dann fertig war, war mir alles egal, ob ich ne Stunde zu früh war oder nicht, ich war durchgeschwitzt und bin zum Hostel. Selbst wenn ich da ne Stunde hätte warten müssen, wäre mir das egal gewesen. Es stellte sich aber heraus, das ich schon ins Hostel einchecken konnte und das habe ich dann mit Freuden gemacht.
Ich habe mich da noch frisch gemacht und bin dann aber auch wieder los, diesmal nur mit ganz kleiner, leichter Tasche und bin zum National Museum of Natural History.
Das ist das gleiche wie das American Museum of Natural History hier in NY. Es ist aber angeblich größer, mir kam es kleiner vor. Wie auch immer, es war cool und ich habe jetzt den größten Diamanten auf der Welt gesehen, den Hope Diamant.
Was sehr nett an Washington ist, ist, dass es die sogenannte Smithsonian Institution gibt, das ist eine Institution halt und die unterhalten 16 Museen in DC, die alle kostenlos sind. Das Natural History Museum ist eines davon.
Eine andere Sache ist auch sehr nett und zwar sind die Sehenswürdigkeiten (die Museen, das White House, das Capitol und die ganzen Memorials und Monuments) alle um einen Park herum angelegt, die National Mall. Das macht es alles relativ gut zu Fuß erreichbar und mein Hostel lag auch nur 6 Blocks davon entfernt.
Ok, das mit zu Fuß erreichbar ist relativ, die beiden äußeren Enden Capitol und Lincoln Memorial liegen immer noch 2 Meilen auseinander und das ist ne Menge zu laufen bei der Hitze. Aber es geht insgesamt ganz gut.
Das Natural History Museum liegt ungefähr in der Mitte.
Als ich damit durch war (ich habe einen Schnelldurchgang gemacht, in 2 Stunden oder so) bin ich Richtung Lincoln Memorial gelaufen. Mein Plan war, alle Memorials auf der Seite an dem Abend zu machen. Die Wege sind aber doch ein wenig weiter als geplant und die schon erwähnte Hitze hat sein übriges getan. Darum bin ich an dem Abend dann nur in folgender Reihenfolge zum Washington Monument, einem riesigen Obelisk, der genau gegenüber vom White House steht, dann weiter zum World War II Memorial, am Reflection Pool (hat jemand den Film Forrest Gump vor Augen? Da ist eine Versammlung oder Demonstration oder so in DC, rund um so eine langgezogene rechteckige Wasserfläche. Dieses Wasser ist der Reflection Pool) entlang und dann erst zum Vietnam Veterans Memorial, dann weiter zum Lincoln Memorial und am Ende zum Korean War Veterans Memorial.
Als ich da fertig war, war die Sonne schon hinterm Horizont verschwunden und es wurde dunkel.
Ich hatte für den Tag eigentlich noch das Jefferson und das Roosevelt Memorial geplant, aber die habe ich dann auf Sonntag verschoben. Die liegen auch noch wieder ein kleines Stück entfernt, von daher war das echt nicht mehr drin. Ich war sowieso schon fertig von dem Tag und bin dann in Richtung Hostel gelaufen. Ich war leider schon mehr als fertig und total müde, aber es gibt leider irgendwie keine Subwaystation in der Nähe dort und darum musste ich dann den ganzen Weg zum Hostel laufen, was, wenn ich jetzt so auf die Karte gucke, ca. 2 Meilen waren. Also nicht wenig.
Auf dem Weg zum Hostel habe ich noch den oben schon erwähnten Stopp bei McD eingelegt und Abend gegessen.
Als ich noch ca. 3 Blocks vom Hostel entfernt war, hat es plötzlich angefangen zu gewittern. Das hatten sie sowieso angesagt, aber irgendwie kam es dann doch überraschend. Es hat geschüttet wie blöde und geweht, sodass ich sogar unter meinem Unterstand klatschnass wurde und darum bin ich dann irgendwann einfach in dem Regen zum Hostel gegangen. Als ich dort ankam, war ich so nass, wie ich unter der Dusche werde, durch und durch, so schlimm habe ich es in meiner Erinnerung noch nicht mal auf dem Weg von oder zur Schule bei Regen auf dem Fahrrad gehabt.
Na ja, aber mir war endlich mal so richtig schön kalt an dem Tag. Ich habe dann in meinem Zimmer nur schnell trockene Klamotten, ein Handtuch und Duschzeugs geschnappt und wollte mich dann ganz nett unter die warme Dusche stellen.
Pustekuchen, die Duschen hatten Spackungen und haben nur kochendheißes Wasser ausgespuckt und somit standen sowohl ich, als auch alle anderen Leute dort wohl (konnte ich zwar nicht sehen, aber drüber geredet haben wir ;-) ) neben der Dusche und haben das Wasser in einzelnen Tropfen genutzt. Mein Glück war, dass ich schon nasse Haare hatte, so musste ich die nicht mehr nass machen sondern nur noch ausspülen :-)
Nach der Dusche bin ich dann ins Bett und habe noch ein wenig gelesen. Ich war übrigens in einem 10er-Zimmer, wobei nur 8 Betten oder so belegt waren. Die Betten waren aber sehr schmal und meines hat geknarrtscht und war auch etwas hart. Zudem war die Klimaanlage laut, das Zimmer trotzdem warm und ich hatte einen Krampf im Bein. Meine Nacht war also relativ unruhig.
Am nächsten Morgen bin ich um viertel nach sieben aufgestanden und dann erstmal zum Frühstück und dann weiter zu den beiden Memorials, die ich noch machen musste/ wollte.
Also erst zum Jefferson Memorial und dann weiter zum Roosevelt Memorial. Das war soweit ganz schön. Es war noch relativ früh (ich glaube, gegen 8:30 war ich bei dem ersten) und somit waren noch nicht so viele Touristen da. Es war aber leider schon wieder sehr heiß und ich habe mal wieder geschwitzt.
Zu um 11 Uhr musste ich aus dem Hostel auschecken. Darum bin ich nach den Memorials zurück und habe gepackt und so weiter. Ich konnte meinen Rucksack den Tag über aber noch da lassen, in Schließfächern und das habe ich dann dankend gemacht.
Ich bin dann die Pennsylvania Avenue herunter gelaufen. Dort liegen einige Regierungsgebäude und sie führt direkt zum Capitol, welches mein Ziel war.
Dort angekommen (mal wieder vollkommen verschwitzt) habe ich nur ein paar Fotos gemacht und bin dann weiter zum National Air and Space Museum.
Das ist auch ein Smithsonian Museum, also frei und es dreht sich, wie der Name schon sagt, um Fliegerei und Raumfahrt und so weiter. War sehr nett, aber, ob ihr es glaubt oder nicht, kalt!!!
Ich war dennoch ca. 3 Stunden darin und dann am Ende froh, wieder in die Hitze zu kommen, da ich so gefroren habe. Dies hat dann aber nicht lange angehalten und ich habe geschwitzt, als ich 2 Blocks weiter beim „Castle“ angekommen bin.
Das ist der Hauptsitz von dieser Smithsonian Institution und das Information Center und so. Da hätte ich vielleicht ganz am Anfang hin gehen sollen, aber jetzt war irgendwie erst die Gelegenheit dazu. Und es war auch so ganz nett.
Die hatten auch noch einen kleinen Raum mit einer Ausstellung und noch mal wieder ein Cafe und einen Museumsstore und all so was halt. Dort war ich dann also noch ein wenig und dann war ich, ob ihr es glaubt oder nicht, mit meinem Besichtigungsprogramm in DC durch und ich hatte noch 2 Stunden Zeit!!!
Ich hätte natürlich in noch mehr Museen oder ähnliches gehen können, aber irgendwie hatte ich keine Lust. Ich hatte alles gesehen, was ich wollte, abgesehen vom Surpreme Court, der noch hinterm dem Capitol lag. Das war mit vormittags zu heiß gewesen und jetzt war es das immer noch und so viel Zeit war dann auch doch nicht mehr.
Also bin ich dann noch mal zum Natural History Museum und habe mir dort ein Ticket für das IMax gekauft und mir einen 3D-Film angeguckt. War sehr lustig.
Das ganze hat dann noch mal wieder eine Stunde gefressen und dann habe ich mich doch so langsam auf zum Hostel gemacht, habe meinen Rucksack geholt.
Dann bin ich Richtung Chinatown gewandert, wo mein Bus abfahren sollte. Ich habe mir noch ein Sandwich bei Subway geholt fürs Abendessen (aber erst im Bus gegessen) und dann irgendwann, mit 15 Minuten Verspätung sind wir gegen halb 8 Abends in Washington abgefahren. Wir haben wieder in Baltimore ein paar Leute eingesammelt, dennoch habe ich es geschafft, wieder einen Doppelsitz für mich zu haben. Ich habe die gesamte Fahrt über geschlafen. Zwischen durch haben wir eine Pause gemacht, ca. eine halbe Stunde, die fast alle Leute genervt hat.
Alle wollten endlich nach NY, aber durch die Pause und aus irgendwelchen anderen Gründen, die ich nicht definieren kann, sind wir eine Stunde zu spät hier angekommen und ich war anstelle von um halb 12 um halb1 zu Hause. Na ja, ok, ich bin auf jeden Fall hier, das hat auch was!
So, das war also mein Wochenende in DC. Die Zeit von davor werde ich irgendwann anders beschreiben, mein Hirn ist jetzt ausgelaugt!
Liebe Grüße,
Milena | | | |
|
Regen-Tanz
Milena am 11.06.2008 um 15:03 (UTC) | | | Halli hallo liebe Leute!!!
Hihi, ich grinse gerade mal wieder wie ein Weltmeister :-) 1. Habe ich gerade eben meinen Trip nach Washington DC gebucht, am letzten Wochenende im Juni. Ich werde zwar leider alleine hinfahren weil keiner meiner Leute hier Zeit hat oder die schon da waren aber das wird trotzdem toll, glaube ich. Das Hostel liegt im Durchschnitt 8 Blocks von den Sehenswürdigkeiten (Weißes Haus, Capitol, Museen und auch Bus und Subway-Haltestellen) entfernt. Mein Bus aus New York wird dort auch ganz in der Nähe ankommen UND der Bus hat nur 20$ für den Roundtrip gekostet :-))) Ok, ich hoffe, es wird mal eine Reise OHNE die übliche Panne der Chinatownbusse. Aber selbst wenn, who cares, solange ich heil ankomme. Ich habe ja Zeit :-)
So, der zweite Grund, warum ich grinse, ist, dass das Wetter endlich ein wenig besser ist. Es sind zwar immer noch 30° und relativ schwül, aber eben nicht mehr 35 bis 40. Das ist schon ein riesen Unterschied!
Ansonsten habe ich diesen Freitag Abend ein Au Pair Meeting und kann darum "leider" nicht babysitten bei der bible study. Noch nen Grund zu grinsen. Und es ist sogar mein letztes Au Pair Meeting überhaupt. Das heißt, ich muss dann nie wieder hin (die sind eher lästig als spaßig)... Wenn ich bis Freitag noch mein Formular vom College habe, dass ich meine Pflichtstunden absolviert habe, dann kann ich sogar schon bald meine Kaution zurück bekommen...... hach, es nähert sich alles dem Ende....
Na ja, ich werde mich jetzt noch ein wenig weiter freuen und eventuell noch das Formular abholen...
Liebe Grüße,
Milena | | | |
|
Wer auch so blöd ist…
Milena am 09.06.2008 um 20:25 (UTC) | | | … in der brütenden Nachmittagshitze rauszugehen, sollte sich nicht über asphaltierte Schuhe wundern…
Hallo liebe Leute,
freut euch doch bitte mit mir mit über die Erfindung von Klimaanlagen und Eis…… es ist sooooooooooooooooooo heiß hier!!! Und das schon das ganze Wochenende, ich habe gar nichts gemacht, lag einfach nur in der Wohnung herum und habe geschwitzt… bzw manchmal auch gefroren, weil es nach ner Zeit mit kaltem Wind um einen rum auch bei 40° draußen etwas frisch wird………
Ich bin gerade wieder rein gekommen und ich bin vorhin wirklich und wahrhaftig am Asphalt kleben geblieben, als ich über die Straße gelaufen bin. Jetzt klebt ein Stückchen Broadway unter meinen Schuhsolen, da ist doch mal ein etwas anderes Souvenir ;-)
Hmmm, ansonsten habe ich ja schon länger nicht mehr geschrieben und nachdem meine Schwetsre das schreiben ja schon aufgegeben hat, muss ich wphl mal wieder ran. Ich werde mal eben nachgucken, wann ich das letzte Mal aufgehört habe.
Hui, das letzte war ja Anfang Mai, der Texasbericht… na da habe ich ja einiges aufzuholen…
Wobei, so viel ist nicht passiert. Ich hatte Geburtstag und der war sehr schön, da habe ich ja aber auch schon eine Rundmail drüber geschrieben. Für die, die die Geschichte noch nicht kennen, hier noch mal ein Auszug davon:
Ich hatte einen sehr schönen Tag bzw. Abend.
Tagsüber war es relativ normal, ich habe gearbeitet. Morgens habe ich von meiner Kleinen schon ein Geschenk bekommen: eine riesige Packung Kaugummi (ist ein Insiderwitz ;-))!
Heute Abend waren wir dann essen im Planet Hollywood am Times Square. Das ist ein sehr cooles Restaurant, die haben da alle möglichen original Requisiten und Kostüme von allen möglichen Hollywood-Filmen rumhängen/ - stehen/ -liegen. Und dann das Essen ist ziemlich viel Auswahl (Burger, Seafood, Pasta, Pizza, Salads,….). Wahrscheinlich nicht besonders gesund, aber who cares ;-) Ich hatte auf jeden Fall sehr leckere Lasagne.
Nach dem Essen haben wir noch Nachtisch bestellt und bevor der gekommen ist, habe ich ein paar Geschenke bekommen. Die Mädels hatten heute Nachmittag beide wie wild und gaaaaaaanz geheimnistuerisch gebastelt, gemalt und eingewickelt und ich habe jetzt ein paar sehr eigenwillige Kunstwerke mehr ;-) Von allen habe ich 2 Karten für das König der Löwen- Musical geschenkt bekommen (bzw ich bekomme sie noch, sind noch nicht da ;-)) und als „Gutscheinhalter“ eine bunte Mischung von Burt’s Bees- Produkten- Auch sehr nett!
Als dann der Nachtisch kam, gab es noch eine kleine Überraschung: Meine Gastmutter hatte wohl dem Serviceteam (kann man da eben machen) bescheid gesagt, dass ich Geburtstag habe, also wurde das laut da in dem Restaurant ausgerufen und alle haben einmal „Happy Birthday“ gebrüllt und auf meinem Nachtisch steckte eine Kerze. War sehr lustig
So, dann waren die Mädels tot müde und darum sind wir nach Hause und damit war mein Geburtstag auch vorbei. Aber es war auf jeden Fall sehr schön! Und als wir nach Hause kamen, fing der Geburtstag der Großen quasi schon an. Die hat zwar erst Ende Juni Geburtstag, aber die supplies für ihre Party kamen heute in einem riesigen Paket schon an und das musste dann ja doch noch kurz vor dem Schlafen gehen ausgepackt werden ;-)
So, das war also mein Geburtstag. Die Karten für das Musical habe ich in der Zwischenzeit bekommen gehabt und auch schon eingelöst, am 31. Mai war ich mit Lisa da und es war super!!! Ich kenne die deutschen Texte ja relativ gut, darum war es ein wenig komisch da zu sitzen und dann hat man plötzlich alles auf englisch gehört, aber im Großen undGanzen tendiere ich jetzt sogar eher dazu, das auf englisch mehr zu mögen. Tja, wie das eben so ist, mit Original und Kopie bzw. Übersetzung!
Ansonsten ist glaube ich, wirklich nicht viel passiert, ich habe halt meine üblichen Wochenendprogramme durchgezogen und war mit Freunden in der Stadt unterwegs, im Kino oder sonst wo, aber wir haben nichts besonderes gemacht.
Mein nächster Englischkurs hat angefangen und ist jetzt auch schon fast halb rum. Das ist ein Intensivkurs, wieder das gleiche Programm an der Columbia. Diesmal muss ich aber 4 mal die Woche für 2 œ Stunden hin (vorher 3 Mal/ Woche, 2 Stunden). Dafür dauert der ganze Kurs nur 5 Wochen und davon sind, wie gesagt, schon 2 um. Am Freitag Abend waren wir im Metropolitan Museum (wir hatten Präsentationen über Künstler gemacht und da wollten/ sollten wir uns die Kunst von denen auch noch mal im Original angucken) und danach waren wir noch in einem koreanischen Restaurant in Koreatown, war sehr lecker. Das gute daran war auch, dass wir einen Koreaner dabei hatten und der uns eben gesagt hat, was wir essen sollen. Bzw er hat ganz viel bestellt und jeder hat dann halt von jedem was probiert. Wie auch immer, es war lecker!!!
So, das war jetzt aber auch wirklich alles, glaube ich.
Mittlerweile sind es übrigens nur noch 5 Wochenenden, die ich in New York habe, ist das nicht traurig? Und eines davon wollte ich auch noch nach Washington DC und das muss ich auch noch buchen. Warum habe ich nur das Gefühl, dass das nichts mehr wird….. aaaaah, ich muss buchen!!!
Liebe Grüße aus dem Melting Pot New York (im wahrsten Sinne des Wortes….)
Milena | | | |
|
Texas
Milena am 21.05.2008 um 15:13 (UTC) | | | Hallo liebe Leute!
Ich sitze jetzt schon wieder an einem Flughafen, diesmal in Texas, genauer Dallas- Fort Worth und warte darauf, dass meine Boardingtime startet. Das wird in nur 20 Minuten der Fall sein, aber die muss ich ja auch rumkriegen, also fange ich schon mal an, einen Bericht über die Woche in Texas zu schreiben.
Insgesamt war die Woche echt cool, natürlich, weil ich mein kleines – großes Schwesterlein wieder gesehen habe, aber auch, weil ich mal aus New York raus gekommen bin. Langsam ist die Stadt nämlich doch nur noch groß, laut, eng und nervig ;-) Oh und natürlich auch, weil ich mal nicht arbeiten musste und weil Mirjas Gastfamilie nicht ganz so penibel mit dem aufräumen ist. Da kann auch mal was herum liegen, ohne dass jemand sagt, das Au Pair könne doch mal wieder ein wenig aufräumen…
Am Sonntag, als ich gerade gelandet war und mein Handy angestellt hatte, rief Mirja mich schon an und meinte, sie stünden im Parkverbot und ich solle mich doch bitte beeilen. Daraus wurde dann nicht so wirklich was, da mein Gepäck ziemlich lange auf sich warten ließ (ich war ja eine der ersten beim einchecken in Newark gewesen und darum war das Gepäck ganz hinten im Flieger und als letztes mit da). Na ja, Kenny hat den Wagen dann wohl oder übel doch ins Parkhaus bringen müssen und wir standen dann da fast eine Stunde am Gepäckband und haben gewartet.
Als das Gepäck dann endlich da war, sind wir zum Auto und nach Cleburne zum Haus gefahren. Wir sind den längeren Weg durch Downtown Dallas gefahren, damit ich davon was sehe (man konnte aber nicht viel sehen ;-) ). Im Haus angekommen habe ich dann Sage, Erica und Bucky kennen gelernt. Ich hatte sogar mein eigenes Zimmer (Gästezimmer halt) und musste nicht auf Mirjas Fußboden schlafen. Ich habe dann erstmal meinen Koffer ausgepackt, während Mirja und vor allem aber Sage mich belagert haben Sage ist ganz niedlich am Anfang, aber nach einer gewissen (und ziemlich kurzen) Zeit, wird sie relativ nervig, da sie immer am quatschen ist und immer mit der neuen und „aufregenden“ Person zusammen sein muss – sprich mit mir in dieser Woche.
Nachdem ich dann gerade fertig war mit dem auspacken, kam Kenny schon an und meinte, Erica hätte ihn überredet und wir würden uns jetzt alle für 1 œ Stunden ins Auto setzten und einen Welpen abholen, der der Familienhund werden wird. Gesagt, getan, den Rest des Tages saßen wir mehr oder weniger im Auto.
Dafür habe ich aber auch was von der Gegend gesehen. Die Gegend ist so ziemlich das, was man sich unter Texas vorstellt, finde ich, von der Landschaft her. Flach bis leicht gewellt, riesige Grasflächen und dann zumindest teilweise rote Erde/ Sand. Also wenn das Gras im Sommer gelb ist wegen Trockenheit, dann ist das schon so mehr oder weniger typisch Western und mit riesigen Rinder- oder Buffaloherden, die da über das Land ziehen :-) Kann man sich echt vorstellen. Fort Worth ist aber auch die „Hauptstadt“ der Cowboys, also nachvollziehbar!
So, der Hund ist ein schwarzer, süßer, kleiner Labradorwelpe, der Pappy getauft wurde (ist nur der Spitz-/ Rufname, der ganze Name ist irgendein General oder so, aber den erinnere ich nicht, ist zu lang). Auf dem Rückweg haben wir bei Taco Bell zum Abendessen gehalten und Mirjas Gasteltern waren ganz geschockt, als sie gehört haben, dass ich erst einmal in meinen 10 Monaten hier dort gegessen habe. Hier ist das ganze nämlich sehr spanisch/ mexikanisch geprägt und darum essen die extrem viel mexikanisch. In New York essen ich / wir eher asiatisch. Tja, das gibt’s es hier nicht so :-)
So, meine Boardingtime beginnt gleich, darum mache ich hier jetzt erstmal Schluss und schreibe in New York weiter!
Ok, Zeitsprung, ist schon 2 Wochen her, das ich den Anfang hier geschrieben habe.
Dann mache ich mal weiter mit dem Montag in Texas. Da ist nicht so viel zu erzählen. Ich bin morgens mit Mirjas Gasteltern ins Büro gefahren und habe da dann den Tag verbracht, bis Erica und ich die Mädels von der Schule abholen sind. Danach hat sie uns alle drei zum Haus gefahren und Mirja und ich haben uns fertig gemacht für Banquett des Schwimmteams in der Schule.
Das war ganz nett, jeder hat ein wenig was zu essen mitgebracht und dann haben die beiden Trainer jeder Reden gehalten (gar nicht unbedingt langweilig ;-) ) und dann haben die Seniors den Trainern und Mirja (da sie ja weggeht und so weiter) je ein Fotoalbum geschenkt. Bzw. ich glaube nur Mirja hat ein Fotoalbum bekommen, die Trainer keine Ahnung… Aber das war echt süß gemacht von denen
Am Dienstag war ich so verrückt, bin um 5:45 morgens aufgestanden und mit Mirja mit zum Training. Allerdings kein Schwimmtraining, sondern in einer Sporthalle mit solchen Gummibändern, die man halt strecht und sich dabei Muskelkater zuzieht, wenn man untrainiert ist :-P
Nach dem Training sind alle zum Haus des Trainers, wie jeden morgen, haben geduscht, gefrühstückt, rumgesessen und dann haben mich ein paar Mädels auf dem Weg zur Schule beim Office abgesetzt. Ich wäre gerne mal einen Tag mit zur Schule gekommen, aber ich durfte nicht, kein Besucherpass. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob Mirja das wollte, oder? ;-)
Nachmittags bin ich wieder mit die Mädels abholen gefahren und dann haben wir den Rest des Tages im Haus bzw. Garten verbracht.
Mittwoch war tagsüber wieder erst Office und dann Haus, abends sind wir alle nach Fort Worth gefahren und haben da gegessen und uns die „Cowboy- Überbleibsel“ angeguckt. War echt nett :-)
Am Donnerstag hatten Mirja und Sage dann beide Schulfrei. Wir sind mit dem Großvater zu Fossil Rim gefahren, einem Safaripark, wo man mit dem eigenen Auto durchfährt. Das ist ein riesiges Gebiet und es hat sehr viel Spaß gemacht.
Nach der Hälfte der Strecke gibt es ein Cafe/ Restroom/ Museumsstore- Stopp und dort haben wir dann auch gehalten und nachdem wir einmal durch den Store sind und uns noch den Streichelzoo zu Gemüte geführt haben, sind wir weiter gefahren.
Wir Mädels saßen diesmal aber auf der Ladefläche des Trucks (das Auto war halt ein Pickup-Truck). Somit hatten wir eine viel bessere Sicht auf die Tiere. Das führte bei mir aber leider auch zu einem netten Sonnenbrand auf den Schultern (die Sonne hat geschienen und es war sehr heiß) und es führte für uns alle zu einer sehr nahen Begegnung mit einer Giraffe. Die war am Anfang noch einige Meter entfernt und sah ja alles sehr nett aus. Dann hat sie aber wohl unser Futter gesehen und meinte, sich runter auf unsere Ladefläche beugen zu müssen… Das war dann nicht mehr ganz so lustig, die Viecher sind nämlich riesig, wenn man die so nah und ohne irgendwas dazwischen sieht. Aber im Endeffekt hat sie doch nur das Futter vom Dach des Autos gegessen und wir konnten nette Fotos machen.
Nachdem wir dann so am späten Mittag dort durch waren, sind wir zum Haus der Großeltern gefahren und in deren Pool gesprungen. Dort haben wir dann auch den Nachmittag verbracht, ich habe meinen Sonnenbrand ein wenig mit noch mehr Sonne gefüttert und abends haben wir gegrillt und Mirjas Gasteltern kamen auch zum Essen vorbei.
Am Freitag haben wir Mädels morgens erstmal ausgeschlafen. Mirja und Sage hatten ja schulfrei, Mirjas Gasteltern mussten arbeiten. Mittags kamen die beiden dann aber schon und wir haben dann den Nachmittag an einem See da in der Nähe verbracht und sind Jetski gefahren. Das hat riesig Spaß gemacht, ist aber meiner Meinung nach schwerer, als es aussieht. Die Dinger sind wackelig!!!
Am Samstag habe ich dann eines von Sages berühmten soccer-Spielen mitbekommen, dass sie natürlich gewonnen haben. War ein wenig langweilig, aber aushaltbar und Mirja und ich hatten mal Zeit zu quatschen, ohne das Sage dabei war.
Den Nachmittag über haben wir dann im Haus verbracht und Sage hat versucht mich herum zubekommen, mit zu Petersons (dieser Halle mit Trampolins und sonst was) zu kommen. Ich wollte aber nicht, da ich a) sowieso keine Lust hatte und b) Mirja auch nicht mit ist. Das Kind kann echt auf die Tränendrüse drücken, aber ich bin da mal hart geblieben, das war mein letzter Abend mit Mirja und teilweise ist sie uns die Woche sowieso schon echt auf die Nerven gegangen. Außerdem wollten Mirja und ich dann am Abend zu Walmart. Das erste Mal für mich und da man da immer so viel von hört, musste ich einfach mal hin ;-) War auch lustig, wir haben ein wenig Krimkrams eingekauft und uns sonst einfach umgeguckt.
Am Sonntag war dann nicht mehr viel los, wir sind aufgestanden, zum Flughafen und dann bin ich wieder zurück nach New York geflogen.
Der Flug war gut, wenn ich auch eine etwas fülligere Person neben mir sitzen hatte, die irgendwie noch Teile meines Sitzes brauchte. Aber was soll’s, das Fenster und ich haben uns gut verstanden und 2 kuschelige Stunden verbracht ;-) Wir sind dann sogar eine halbe Stunde zu früh in Newark gelandet und der Pilot kam dann mit einer irgendwie lustigen durchsage: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass wir eine halbe Stunde früher gelandet sind, als erwartet. Die schlechte ist, dass unser Gate darum noch nicht frei ist.“ Tja, somit haben wir dann noch 10 oder 15 Minuten damit zugebracht, irgendwo herum zustehen und dann ging es erst ans Gate.
Danach ging es für mich aber alles sehr schnell, mein Gepäck kam diesmal schnell und ein Bus in die Stadt rein war dann auch gleich da und abfahrbereit. Und meine Gastfamilie war dann ganz erstaunt, dass ich schon so schnell wieder da war!
So, jetzt wisst ihr also endlich alle, wie es in Texas war. Ein Bericht über die Zeit danach (sind ja mittlerweile auch schon wieder fast 2 Wochen), kommt später!
Liebe Grüße,
Milena | | | |
|
Warten, warten, warten
Milena am 21.05.2008 um 14:35 (UTC) | | | Hallo liebe Leute!
Ich sitze gerade am Newark Liberty International Airport, oder wie das Ding auch immer offiziell heißt und warte darauf, dass es 11:25 Uhr wird. Dann ist nämlich Boardingtime. Jetzt haben wir es gerade erst kurz vor 10 und darum langweile ich mich und ich habe mein Notebook rausgeholt und werde mal wieder ein Update für meine Homepage schreiben (allerdings erst später online stellen, da ich hier ja kein Internet habe).
Also, ich kann gerade nicht nachgucken, wann ich das letzte Mal geschrieben habe, also rolle ich jetzt mal von hinten auf und gehe rückwärts in der Zeit (so ungefähr zumindest).
Mein Gastvater hat mich heute Morgen zum Flughafen gefahren. Ich hatte meine Gasteltern Freitag Abend gefragt, wie ich denn da am Besten hinkomme, da ich im Internet nicht wirklich brauchbare Informationen gefunden habe und auch ne Freundin erzählt hatte, dass das kompliziert sei. Da meinte mein Gastvater, er würde mich fahren. Umso besser, das ist schön angenehm für mich und auch billig ;-)
So, das habe ich also heute Morgen gemacht. Um 7 aufgestanden, geduscht, noch die letzten Sachen zusammen gepackt und dann um 8:30 sind wir los. Und wer fährt um 9 Uhr an einem Sonntagmorgen aus Manhattan raus? Niemand, darum waren wir schon so viertel nach 9 am Flughafen und damit viel zu früh. Aber mein Gastvater hat schon die Erfahrung gemacht, wie es ist, wenn man auch nur ne Minute zu spät ist, darum wollte er lieber ne Stunde zu früh sein. Ist für mich auch sehr passend, ich mache mich bei so was ja auch immer verrückt ;-) So und auch am Flughafen fliegt niemand um diese Uhrzeit und somit war ich um 9:30 schon eingecheckt und durch den Sicherheitscheck. Ich habe mir eben noch einen Kaffee gekauft und jetzt sitze ich hier am Gate und habe 2 Stunden zu warten bis zur Boardingtime.
Gestern habe ich einen relativ ruhigen Tag gehabt. Ich musste vormittags arbeiten, habe die Mädels zu ein paar Activities gebracht und dann am Nachmittag war ich zu Hause, habe gepackt, mein Zimmer aufgeräumt und ein wenig mit den Mädels gespielt bzw. beim aufräumen geholfen. Abends kamen Freunde zum Dinner und da ich gefragt wurde, ob ich mitessen wollte (wollte ich, war ja schließlich zu Hause), dachte ich, ich könnte/ müsste ja ein wenig mithelfen. Habe ich also gemacht. Das Dinner war ganz nett und dann später Abends bin ich noch mal los zum Broadway und habe die Bagel gekauft, die ich mitnehmen wollte nach Texas (meine kleine Schwester kennt das ja gar nicht, da muss ich doch welche mitbringen ;-) ).
Die Woche war ganz normal, nichts besonderes, soweit ich mich erinnere. Ach so, na ja, also ich habe keine class mehr, da war die Woche davor das letzte Mal. Aber dazu gleich.
Am letzten Wochenende habe ich mich Sonnabendvormittag mit Lisa getroffen und wir sind ins Met gegangen, da sie noch nie da war. War ganz nett, nur irgendwie haben wir nicht viel vom Museum gesehen, habe ich das Gefühl, da wir ziemlich mit quatschen beschäftigt waren ;-) War aber nett. Nach dem Museum sind wir kurz zu mir und ich habe ein paar Klamotten zusammen gesammelt, da ich dann die Nacht über bei ihr in New Jersey geschlafen habe. Sie hatte sturmfrei.
Wir sind dann also zu ihr und haben kurz die Sachen abgeladen und sind dann weiter einkaufen gefahren, da wir kochen wollten. Gab Spaghetti mit einer Sahnesauce. Sehr lecker. Außerdem haben wir uns dann auch noch zwei DVD’s ausgeliehen und somit dann einen DVD-Abend gemacht. War schön.
Am Sonntag haben wir dann ausgeschlafen und sind dann so gegen halb 3 zu Starbucks bei ihr im Ort gelaufen um zu frühstücken Das ist vielleicht was für mich, nirgendwo Hochhäuser! Das war echt schön. Auf dem Rückweg hat Lisa mir dann die ganzen Häuser der reichen Leute da gezeigt (in der Gegend wohnen die Leute, die im Grünen, aber mit der Nähe zu New York wohnen wollen und es sich auch leisten können ;-) )
Nach dem Frühstück und Spaziergang haben wir uns dann vor Lisas Computer gehockt und unseren Trip im 13. Monat geplant.
Oh, stimmt, das wisst ihr noch nicht Also. Ich habe mit meinen Gasteltern geredet und sie brauchen mich jetzt doch nicht mehr bis Ende Juli, ich dürfte aber bleiben, wenn ich wollte. Darum werde ich jetzt 1 œ Wochen länger bleiben, als mein Jahr lang ist und dann fängt Lisas Reisemonat auch an. Am 19. Juli werden wir dann zusammen nach San Francisco fliegen, voraussichtlich für 10 Tage und da unseren „13. Monat-Trip“ hin machen. In der Mitte der Zeit in SF werden wir eine 4-Tages-Tour machen, die erst zum Yosemite Nationalpark geht, dann weiter nach Las Vegas und on dort auch einen Tagestrip zum Grand Canyon. Das wird toll!!!
Wir haben am Sonntag aber noch nicht gebucht (nur alles rausgesucht, soweit), da wir erst unsere Rückflüge nach Deutschland bestätigt haben wollen. Wir würden gerne zusammen zurück fliegen und zwar genau einen Tag nachdem wir aus San Francisco zurückkommen. Wir haben am Montag also unsere flight-request- forms eingeschickt und warten jetzt Sehnsüchtig darauf, dass uns unser Flug mitgeteilt wird. Eigentlich hatten wir gesagt, egal, ob wir ihn haben oder nicht, dieses Wochenende buchen wir, jetzt gibt es aber das Problem, dass wir, wenn wir am 29. Juli zurückkommen, wir erst sehr spät Abends landen und gegen 1 Uhr nachts oder so in Manhattan wären. Und es kann ja passieren, dass unser Rückflug sehr früh morgens, sagen wir mal um 6 ist und dann müssten wir also unser Gepäck aufsammeln und noch 3 Stunden vor Abflug am Flughafen sein, also gegen 3 Uhr nachts ungefähr. Das wäre extrem knapp und darum warten wir jetzt lieber ab. Das kleine Problemchen ist, dass die Flüge nach San Francisco ein wenig knapp werden (oder sehr teuer ;-) ) und somit sind wir jetzt ein wenig in Zeitnot. Aber noch geht es. Am Montag ruft Lisa mal bei der Organisation an und macht ein wenig Dampf und sobald wir da unseren Flug haben, bucht sie. Mein Geld hat sie schon.
So, das war also letztes Wochenende.
Die Woche davor hatten meine Mädels beide Schulfrei und ich viel mehr zu tun, als sonst…. Die Große war vormittags (bis um 3) zwar in einem Camp, aber ich hatte die Kleine den ganzen Tag. Glücklicherweise war die Woche aber sehr warm (30°C und Sonne – Sommer!!!!!!) und darum konnten wir viel raus. Am Dienstag war ich mit ihr dann auch zum Mittagsessen bei so einem Indoorspielding für Kinder, danach bei ihren beiden speech classes und dann haben wir die Große vom Büro meines Gastvaters abgeholt, der arbeitet ganz in der Nähe des camps, am Mittwoch waren wir im Kino (Horton hears a who) und auf dem Spielplatz und der Donnerstag war ziemlich normal, morgens hatte sie soccer practice und danach ihre eine speech class. Danach haben wir dann die Große abgeholt. Die Woche war echt anstrengend, aber auch ganz schön, irgendwie…
Das war auch die Woche, in der ich das letzte Mal meine class hatte. Am Montag haben wir eine Stunde Stoff wiederholt und dann in der 2. Stunde (habe ja immer 2 Stunden gehabt) schon einen Teil unserer final exams geschrieben. Am Mittwoch haben wir nur finals geschrieben, ich war nach einer Stunde fertig und darum schön früh zu Hause und am Donnerstag war dann nur Notenausgabe und dann eine kleine „Party“ für alle Gruppen zusammen. War ganz ok das Ding, lustig war es aber vor allem hinterher, Ich bin noch mit ein paar Leuten aus meiner lass und der Lehrerin zu einer Bar gegangen und einer der Japaner in unserem Kurs, der sonst immer sehr ruhig war und auch immer im Anzug kam (halt ein Geschäftsmann und kam direkt von der Arbeit), war etwas angetrunken und darum extrem lustig.
Na ja, das ist jetzt also mein Update. Ich glaube, bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon erzählt.
So, jetzt ist es halb 11, also ich habe noch ziemlich genau 1 Stunde zu warten. Ich werde jetzt mal ein restroom suchen und dann in der Läden hier gucken oder mir vielleicht noch einen Donut leisten, ich habe nicht viel gefrühstückt und auf dem Flug gibt es wohl auch nicht wirklich was…
Also, liebe Grüße und bis dann,
Milena | | | |
|
Ein kleiner Ball und 160km/h...
Milena am 16.04.2008 um 14:47 (UTC) | | | Halli hallo meine treuen und wahrscheinlich sehr wenigen Leser :-)
Ich versuche es momentan mal mit der Regelmäßigkeit, also hier das neueste seit letztem Wochenende!
In der Woche war nicht viel los, außer dem Geburtstag der Kleinen. Der wurde jetzt nicht mehr sonderlich groß gefeiert, da wir das ja schon gemacht hatten.
Meine Gastmutter hat an dem Tag Cupcakes mitgebracht, auf den der Kleinen gab es ein paar Kerzen (das war eher Kerzen mit Cupcake als Cupcake mit Kerzen, sind ja nicht so groß die Dinger ;-) ) und dann haben wir Happy Birthday gesungen und dann durfte sie noch Geschenke auspacken.
Über meine Geschenke hat sie sich glücklicherweise gefreut :-) Das Buch mag sie sehr gerne und den Dinosaurier sowieso ;-)
Dann am Freitag war wieder bible study abends. War relativ ok dieses Mal, bis auf den Jungen, der immer ätzend ist. Aber bei dem ist das auch echt kein Wunder. Er ist Einzelkind und seine Mutter hält es für "süß" wenn er total austickt und rumrennt und schreit. Super, die soll mal versuchen, ihn und 4 anderer Kinder unter 6 Jahren 2 Stunden lang in einem kleinen Zimmer ruhig zu halten!!!
Am Samstag wollte ich dann zunächst in den Botanischen Garten in Brooklyn, habe aber niemanden gefunden, der mit mir kommt. Dann meinte Lisa aber, sie fährt am späten Nachmittag nach Manhattan rein mit ein paar anderen Freunden, die wollen Abscheidsessengehen für einen von denen und ich könne doch mitkommen, am nächsten Tag käme sie dann auch in den Botanischen Garten mit.
Das habe ich dann auch gemacht, den Tag zu Hause verbracht und dann so gegen halb 5 bin ich los und habe mich mit denen bei der Port Authority getroffen. Wir sind dann weiter zur Brooklyn Bridge, dort rüber gelaufen und dann waren wir direkt unter der Brücke bei einem Italiener essen. War sehr lecker und für den Standort auch gar nicht so teuer (wenn man das Restaurant so sieht, dann denkt man das, aber dafür, dass es ein "echtes" Restaurant war und ich nur 10$ ausgegeben habe... geht doch ;-) ). Wir saßen dort am Fenster und hatten eine super Siht auf den Sonnenuntergang über Manhattan.
Danach sind wir dort raus und dann nur über die Straße ans Ufer gegangen, dort gibt es so einen Aussichtspier, der richtig nett aussieht und dort steht auch ein kleines Häusschen mit der angeblich besten Eiscream von New York. Mussten wir natürlich sofort ausprobieren und somit hatten wir dann zum Nachtisch ein leckeres Eis.
Danach sind wir dann über die Brooklyn Bridge zurück gelaufen und dann zum Times Square gefahren und von dort aus zur Port Authority gelaufen. Die Mädels sind dann zurück nach New Jersey und ich auch nach Hause.
Am Sonntag hatten Lisa und ich dann ja eigentlich verabredet, in den Botanischen Garten zu gehen. Lisa musste den Abend aber arbeiten und somit hätte es sich nicht wirklich gelohnt. Darum bin ich dann stattdessen rüber nach NJ zu ihr gefahren und wir haben uns in ihr Auto gesetzt und sind zu einer Mall upstate NY gefahren. DIe Malls in NJ sind am Sonntag gesetzlich geschlossen, darum NY.
Der Tag war auch sehr nett. Ich habe dann das erste Mal in meinem Leben richtig Sushi gegessen. Ich hatte vorher schonmal probiert und habe gedacht, es ist ok, aber warum gibt man dafür soviel Geld aus. Es wurde jetzt aber noch leckerer und außerdem ist der Laden, wo wir waren, sehr billig für Sushi. Keine Panik, nicht dreckig oder so, dass man jetzt an Salmonellen denkt oder ähnlcihes, sondern die schaffen es einfach so irgendwie, es günstig zu halten. Umso besser.
Abends bin ich dann halt ganz normal wieder mit dem Bus zurück gefahren und wir haben verabredet, dass Lisa nächstes Wochenende wieder hier schläft, da ich wieder sturmfrei habe :-) Das muss man doch ausnutzen!!! Und dann gehen wir auch echt in den botansichen Garten!
Am Montag war dann nichts besonderes los, ich habe meine 4 Stündchen gearbeitet (die Große zur Schule, aufräumen und Wäsche machen und dann später noch ein wenig die Kids betütteln, während meine GAstmutter essen macht) und war dann Abends im College.
Gestern war dann irgendwie der Wurm drin.
Zunächst wollte sich die Kleine morgens so gar nicht von ihren Eltern trennen, hat angefangen zu weinen, als ihre Mutter aus dem Haus ist und dann sind wir beiden in letzter "Verzweiflung" früher aus dem Haus, zusammen mit meinem Gastvater und er hat uns dann noch 2 seiner Baustellen gezeigt, an denen er momentan arbeitet. VOn dort aus konnten wir zwei dann ganz einfach den Bus zur Schule nehmen und selbst da bei dem Abschied gab es noch ein paar Tränen. Keine Ahnung, was da los ist. Allerdings ist die Kleine momentan dick erkältet und immer, wenn es ihr nicht gut geht, klammert sie sehr.
Ich habe den Vormittag dann wie üblich hier verbracht, ein wenig aufgeräumt und so und dann, als ich schon auf dem Weg war, sie abzuholen, rief meine GAstmutter an und meinte, dass die Schule angerufen hätte, dass die Kleine starke Ohrenschmerzen hat. Ich also hin und da saß sie weinend und hat sich auch nicht wieder einbekommen, bis ich ihr ein Schmerzmittel gegeben habe. Wir sind dann erstmal nach Hause und meine Gastmutter hat einen Termin für sie beim Arzt gemacht. Dort sind wir dann hin und da das Schmerzmittel anfing zu wirken, war sie zum Glück auch wieder fröhlich.
Sie hat halt ne Mittelohrentzündung und bekommt jetzt Antibiotika.
Nach dem Arzt sind wir dann auf den Spielplatz und haben dann am späten Nachmittag die Große aus der Schule abgeholt. Da fing sie dann langsam wieder an weinerlich zu werden und zu sagen, dass ihr Ohr wieder weh tut. Na ja, zu Hause hat sie sich dann hingelegt und die Große hat sich echt süß um sie gekümmert. Die leidet immer mit, wenn es ihrer kleinen Schwester nicht gut geht :-)
Um 5:50 kam dann, wie verabredet, mein Gastvater nach Hause und ich bin auch ganz schnell weg, denn ich hatte quasi wieder College. Irgendwann war mal eine Stunde ausgefallen und die mussten wir noch nachholen. Dafür haben wir uns dann einfach, da es vor ein paar Wochen auch Unterrichtsthema war, Baseballkarten besorgt und so waren wir gestern Abend bei einem Spiel. Mets gegen Washington Nationals. War ganz lustig, wir hatten Plätze ganz oben im Stadium und konnten dann die kleinen Spielfigürchen auf dem Platz sehen. Die Mets haben natürlich gewonnen (ist noch sehr früh in der Saison und die Nationals sind schlecht ;-) ). Es war sehr lustig das mit all den anderern Leuten zu sehen. DIe Japaner, Lateinamerikaner und Marta (Lehrrein) fanden das alle ganz spannend, wir Europäer saßen da mit etwas anderen Mienen da... Ich bin ja immer noch der Meinung, das Fußball irgendwie aufregender ist. Da ist wenigstens immer Action, die bewegen sich!!! Und dabei war das gestern wohl sogar ein ziemlich schnelles Spiel. Na, ich möchte kein langsames sehen. Aber es war trotzdem lustig, da ich neben Marta saß und sie Baseballfan ist. SIe hat mir zum einen alles 5 Minuten die Regeln nochmal erklärt, da ich sie wieder vergessen hatte und zum anderen haben wir (und auch andere ;-) ) uns darüber "gestritten", ob das denn jetzt ein guter Sport ist, oder nicht. Und dann natürlich auch dieses Wetträtseln mit anderes unwissenden "Warum ist der jetzt da und da hin gegangen und warum ist das jetzt passiert". Sehr lustig :-)
Ansonsten war es schweinekalt da oben, die Sonne ist schon sehr warm hier und wenn die scheint, dann kann man schon nur im T-Shirt rumlaufen, aber sobald die weg geht (und das tut sie Abends ja, wer hätte das gedacht), wird es ziemlich kalt.
Was echt interessant war zu sehen, ist, dass die Batter innerhalb von 5 Minunten zwei Schläger durchgebrochen haben. Die Bälle sind teilweise bis zu 100 mph schnell (ca 160 km/h)und das ist es eigentlich auch kein Wunder, dass der dann, wenn er an der richtigen Stelle auftrifft, einen Schläger durchhaut. Allerdings fliegt dann der halbe Schläger auch noch gleich mit durch die Luft und das ist dann weniger schön. Möchte ich irgendwie nicht abbekommen und so einen Ball auch nicht...
Nun gut, ich muss jetzt mal wieder an die Arbeit. Die Kleine ist heute nämlich trotz ihres Ohres zur Schule. Es ist wohl auch schon wieder besser, aber nach dem Theater, was sie gestern gemacht hat... aber nicht meine Entscheidung, was grübel ich da eigentlich drüber nach.
Liebe Grüße und bis bald,
Milena | | | |
|
|
|
 |
| |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Du bist mein 8404 Besucher (29776 Hits) !
|